Wie du dein erstes digitales Infoprodukt erstellst

Wie du dein erstes digitales Infoprodukt erstellst und verkaufst

Inhaltsübersicht

  1. Einleitung
  2. Fragen die du dir im Vorfeld stellen solltest / Zielgruppe
  3. Eine Auswahl von Produktarten
  4. Vertrieb von verschiedenen Produktarten – welche Plattformen gibt es?
  5. Vom Thema zur Idee, Nachfrageprüfung
  6. Produktherstellung
  7. Landingpage stellen (Verkaufsseite)
  8. Verkaufsplattform (Vertrieb)

 

1. Einleitung

Wenn du im Internet Geld verdienen möchtest, ist der Gedanke an ein eigenes digitales Infoprodukt meist nicht weit entfernt. Die Vorteile eines digitalen Produktes gegenüber einem physischen Produkt sind immens: Einmal produziert entstehen keine weiteren Nachfolgekosten, weder für Produktion, Lagerung noch für Vertrieb. Die Automatisations- und Skalierungsmöglichkeiten sind somit gegeben ohne dass du dich besonders anstrengen musst.
Darüber solltest du dir bewusst sein: Ein Infoprodukt startet und endet mit Fragen aus dem Marketing. Dein Produkt kann noch so toll sein, wenn deine Lösungen die du anbietest niemanden interessieren, wird sich dein Produkt auch nicht verkaufen. Es geht nicht ohne Vermarktung.
Merke: Jedes erfolgreiche Produkt löst irgendein konkretes Problem (Pain) oder stillt ein bestimmtes Bedürfnis (Gain).

2. Fragen die du dir im Vorfeld stellen solltest:

  • In welcher Nische/Branche möchtest du tätig sein? Die drei meistgefragten Themen sind: Gesundheit, Beziehung, Geld. Daneben gibt es natürlich noch tausend andere Gebiete.
  • Wer ist meine Zielgruppe und welchen konkreten Nutzen kann ich den Leuten bieten um ihre Probleme zu lösen, ein Bedürfnis zu stillen? Wenn die Kunden dein Produkt nicht mögen oder den Sinn dahinter nicht verstehen, werden sie es nicht kaufen, so einfach ist das.
  • Welche Art von Produkt möchte ich erstellen? Auf die verschiedenen Arten wie du dein Produkt «verpacken» kannst werde ich im nächsten Schritt eingehen.

3. Eine Auswahl von Produktarten

  • eBook
  • Videokurse
  • Audiokurse
  • Hörbücher

Wichtig: Das Format sollte zu dir passen.

4. Vertrieb von verschiedenen Produktarten – welche Plattformen gibt es?

Es gibt heute sehr viele gute Anbieter von Plattformen, worüber du digitale Produkte verkaufen kannst. Hier eine kleine Auflistung inklusive der möglichen Produktarten:

  • ebook, Video- und Audiokurse – Digistore24*
  • eBook für Kindle, iPad und andere Geräte
  • gedrucktes Buch – Print-on-Demand. Durch sogenannte Self-Publishing-Plattformen: z.B. CreateSpace by Amazon
  • Hörbuch – Amazon und iTunes

Elopage ist neben Digistore24*, Amazon etc. eine weitere Plattform für digitale Produkte. Daneben gibt es noch unzählige andere Anbieter.

5. Vom Thema zur Idee, Nachfrageprüfung

Am sinnvollsten ist es, wenn du dein Thema auf einer bestehenden Grundlage aufbaust. Nehmen wir an du hast einen Blog und möchtest nun deinen Lesern einen passenden Kurs zu den am meist gestellten Fragen präsentieren. Ob es für dein Thema und deine Fragestellung eine Nachfrage gibt lässt sich ziemlich schnell beantworten: (Ich stelle dir hier 3 Varianten vor)

  • Gib deine Ideen in der Google-Suche ein. Du erhältst einerseits die Zahl der gefunden Ergebnisse und andererseits bekommst du Keywords angezeigt, die so tatsächlich in Google eingegeben werden. Notiere dir die Vorschläge, die am besten zu deinem Thema passen und öffne dann den Google Keyword Planner. Zu deiner Info: Der Keyword Planner ist ein Tool in Google Adwords, falls du ihn benutzen möchtest musst du ein Google Adword Konto anlegen. Wenn du nun die gefundenen Suchbegriffe in Keyword Planner einträgst erhältst du die Kennzahlen wie Suchvolumen, Wettbewerb und CPC (Cost per Click = Kosten pro Klick auf eine Werbeanzeige im Google-Werbenetzwerk für das jeweilige Keyword).
  • Gehe auf amazon.de und Suche nach deinem Thema, z.B. “Bücher make up”, dann siehst du auch gleich wie viele Produkte es zu deinem Thema gibt und ob es schon Produkte gibt zu dem du selbst ein Produkt produzieren möchtest. Denke daran, ohne genügend grosse Nachfrage macht es kein Sinn ein Produkt zu entwickeln. Mache dich im Zweifelsfall auf die Suche nach einer erfolgversprechenderen Fragestellung. Ausser du bist ein zweiter Steve Jobs, dann ist es dir möglich alles zu verkaufen. 😉

Ordne nun deine Gedanken und Einfälle mithilfe eines Mindmaps. In die Mitte des Blattes stellst du den Produktnamen, von wo aus sie die Module gliedern, woraus sich wiederum Lektionen entstehen. Ein kurzes Beispiel:

Superbody in zwölf Tagen (Produktname)
– Training (Modul 1)
– Workout 1 (Lektion 1)
– …
– Ernährung (Modul 2)
– etc.

6. Produktherstellung

Nun geht es daran den Content zu erstellen. Wähle für deine Inhalte die passenden Formate – Videos, Hörbücher, eBooks oder ein Mix davon.

7. Landingpage stellen (Verkaufsseite)

Ich nutze dazu oft das WordPress-Plugin OptimizePress*. Damit lassen sich in Windeseile ohne Programmierkenntnisse tolle Seiten per drag & drop erstellen.

optimizepress - the easiest way to build marketing sites in wordpress

8. Verkaufsplattform (Vertrieb)

Das Bestellformular kannst du so einrichten, dass der Kunde direkt auf den Marktplatz deines Zahlungsanbieters – z.B. Digistore24* weitergeleitet wird. Die Abwicklung der Zahlung, Rechnungstellung und der Zugang zu deinem Produkt wird alles über deine gewählte Plattform abgewickelt.
Wenn du einen Online-Kurs in einem geschützten Mitgliederbereich anbieten möchtest, kannst du das zum Beispiel über das WordPress-Plugin DigiMember* realisieren. Dieses lässt sich wiederum ganz einfach mit deinem Digistore24 Konto verknüpfen.

Jetzt kostenfrei bei Digistore24 anmelden*

Ich wünsche euch ganz viel Erfolg mit eurem ersten digitalen Infoprodukt!

 

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